Der CSD Merseburg ist ein politischer, lokal verankerter Christopher Street Day. Er macht queeres Leben in einer Region sichtbar, in der queere Menschen oft mit struktureller Unsichtbarkeit, fehlenden Schutzräumen und wachsender Queerfeindlichkeit konfrontiert sind.

Wir reagieren darauf mit klarer Haltung: Sichtbarkeit schaffen, Solidarität stärken, lokale Strukturen aufbauen.

Wir sind eine kleine, unabhängige und basisdemokratisch organisierte Gruppe vor Ort. Unsere Arbeit ist nicht kommerziell, nicht parteigebunden – aber entschieden nicht neutral.

Unser Selbstverständnis ist intersektional. Wir nehmen unterschiedliche Diskriminierungserfahrungen ernst und wollen queere und weitere marginalisierte Perspektiven sichtbar machen.

Wir distanzieren uns bewusst von der Entpolitisierung und Kommerzialisierung vieler CSDs. Der CSD Merseburg ist keine Party – sondern ein politischer Raum.

Für alle, die sich bisher allein gefühlt haben. Für alle, die sich ein solidarisches Miteinander wünschen. Für eine queere Zukunft im ländlichen Raum.

Queer. Laut. Solidarisch.

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